Malu Dreyer und Albrecht Bähr im TV-Gespräch


Dezentrale Videoaufzeichnung: Aus dem Sitzungssaal der Medienanstalt in Ludwigshafen und aus der Staatskanzlei in Mainz - zusammengeführt bei OK54 in Trier.

"Offene Kanäle sind eine riesige Bereicherung für Rheinland-Pfalz“, so äußerte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Versammlung der Medienanstalt RLP, Albrecht Bähr. In einer Videoschalte am Montag, den 8. Juni 2020, gab es viel Lob für die Arbeit des Bürgerfernsehens im Land. Zum Thema „Regionale und lokale Medienangebote in Rheinland-Pfalz und die Rolle der Offenen Kanäle“ sprachen de Ministerpräsidentin und der Versammlungsvorsitzende mit Moderator Sebastian Lindemans viele Aspekte der rheinland-pfälzischen Bürgermedien an.

Ministerpräsidentin Dreyer gab sich als Fan der Offenen Kanäle zu erkennen und sah eine gute Entwicklung mit vielen Möglichkeiten der medialen Teilhabe: egal, ob beim Produzieren von Beiträgen, aktiv im Verein oder beim Betrachten von Filmen am heimischen TV-Gerät - nah dran, lokal und persönlich.
Hinzu kommt der Aspekt von Ausbildung und Professionalisierung. Junge Menschen werden in die Medienwelt kompetent eingeführt, trainiert und sind gleichzeitig als Multiplikatoren für alle Bürgerinnen und Bürger dann vor Ort einsatzbereit.

Auch Medienkonvergenz ist im OK-TV kein Fremdwort. Neben dem klassischen linearen TV-Angebot bieten die Standorte individuelle, aber auch gemeinsame Mediatheken und digitale Wege an, mitzumachen und gesehen zu werden. Damit werden junge wie ältere Zielgruppen angesprochen. „Bürgermedien sind Brückenbauer zu den Bürgerinnen und Bürgern“, so Albrecht Bähr. Das lokale Angebot bietet eine gute Fläche für Identität. Über Kultur wird nicht nur berichtet, sondern sie wird auch geschaffen: Im Sinne demokratiefördernder Strukturen zur Teilhabe auf einer weniger komplexen räumlich nahen Ebene – mitmachen, zuschauen ….und darüber reden!

Die Sendung können Sie hier sehen.