„Irgendwas mit Medien“: Entscheidungshilfen für Eltern


Pressemitteilung Nr. 26/2020
 
„Irgendwas mit Medien“: Entscheidungshilfen für Eltern

 

Ludwigshafen, 13. November 2020
 
„Irgendwas mit Smartphones?“: Die Welt von TikTok, Instagram, WhatsApp und Snapchat erschließt sich Kindern und Jugendlichen weitgehend über das eigene smarte Handy. Viele Eltern stehen ratlos daneben, reagieren mehr oder weniger erfolgreich mit Erziehungsmaßnahmen und Kontrollversuchen. In einem Gemeinschaftsprojekt produzieren Freiwillige im Sozialen Jahr Kultur aus den OKTV-Standorten in Kaiserslautern und Mainz die neue Ratgeber-TV-Serie „Irgendwas mit Medien“ und geben Eltern damit Tipps fürs digitale Familienleben. Die erste Folge fragt: „GPS-Finder – ist es sinnvoll, das eigene Kind zu orten?“ und startet ab 16.11.2020 in den rheinland-pfälzischen Bürgermedien.

Antworten auf drängende Elternfragen liefern Expert*innen aus dem Netzwerk der Medienanstalt Rheinland-Pfalz - Erklärvideos kommen zum Beispiel aus dem EU-Projekt klicksafe. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz: „Hier kommt zusammen, was zusammengehört: Die Expertise der Medienanstalt und ihrer Projektteams auf vielen Feldern der Medienkompetenz und die Möglichkeiten des Bürgerfernsehens, Zielgruppen für Fragen der Medienerziehung im Land zu erreichen. Unser Dank gilt dem Engagement der jungen Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr an OKTV-Standorten absolvieren: Sie füllen die neue Ratgeberserie mit Leben.“

Am 16. November erscheint die Pilotfolge von „Irgendwas mit Medien“ im Programm der OKTV-Plattformen in Rheinland-Pfalz und auf YouTube. Unter dem Titel "#GPS-Finder: Ist es sinnvoll das eigene Kind zu orten?" zeigen Miriam Ruhenstroth und Inga Pöting vom Verbraucherschutzportal mobilsicher.de, wie die Ortung eines Smartphones mit den Betriebssystemen iOS und Android funktioniert. Eine pädagogische Einschätzung, ob GPS-Finder für die Standortverfolgung des eigenen Kindes sinnvoll sind, gibt Birgit Kimmel, Leiterin des Teams Klicksafe bei der Medienanstalt RLP.
Die Ratgeberserie „Irgendwas mit Medien!? Tipps für digitales Leben“ erscheint künftig viermal jährlich und wendet sich schwerpunktmäßig an Eltern, die Fragen rund ums digitale Leben haben.
 
Die Themen der nächsten drei Sendungen sind
- #Messenger: Welcher Instant Messenger ist für Familien geeignet?
- #Influencer: Wie groß ist ihr Einfluss auf Kinder und Jugendliche wirklich?
- #HassAdé: Was kann man gegen Hass im Netz tun?

Produzent*innen der Sendungen sind die Freiwilligen, die an den OKTV-Standorten Mainz und Kaiserslautern ihr FSJ Kultur ableisten. Sie greifen jeweils auf das vielfältige Expert*innenwissen zurück, das bei den Kooperationspartnern der Medienanstalt in den Bereichen Jugend-, Daten- oder Verbraucherschutz vorhanden ist. Schnittstellen sind Dr. Florian Tremmel und Christian Wedel, Referenten für Offene Kanäle und Medienkompetenz an den Standorten Mainz und Kaiserslautern.

Die erste Sendung der Ratgeberserie „Irgendwas mit Medien!? – Tipps für digitales Leben“ wird ab 16. November im rheinland-pfälzischen Bürgerfernsehen gezeigt. Die Offenen Kanäle sind in über 600.000 digitalen Kabelhaushalten in RLP zu empfangen. Die Bürgermedien werden über neun Livestreams, über HbbTV, das Lokal TV Portal via Astra und über Social-Media-Kanäle verbreitet. „Irgendwas mit Medien!? – Tipps für digitales Leben“ wird auch über die YouTube-Kanäle von OK:TV Mainz und OK Kaiserslautern verbreitet.  

Pressemitteilung als PDF zum download

Für Rückfragen:
LMK Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Hans-Uwe Daumann
Tel.: 0621/5202 206 - Mobil: 01522-2733738 - E-Mail: daumann@medienanstalt-rlp.de