Bähr: „Medienkompetenz hilft, selbstständig zu leben.“


36 Gemeindeschwesternplus erhalten Tablet-Koffer, um älteren Menschen digitale Teilhabe zu ermöglichen.

In den nächsten Wochen erhalten Gemeindeschwesternplus in ganz Rheinland-Pfalz Tablet-Koffer. Mit den Tablets schulen sie ältere Menschen in der Nutzung digitaler Medien und geben ihnen damit Hilfen an die Hand, länger selbstständig zu leben. Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt RLP, startete die Übergabe der Tabletkoffer: „Der kompetente Umgang mit digitalen Medien ist eine wesentliche Hilfe auch für ältere Menschen. Die Gemeindeschwesternplus in Rheinland-Pfalz erhalten mit den Tablet-Koffern die Chance, älteren Menschen Medienkompetenz zu vermitteln und ihnen digitale Teilhabe zu ermöglichen.“

Im April und im Mai 2021 erhalten 36 Gemeindeschwesternplus in Rheinland-Pfalz einen Tablet-Koffer von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Die Gemeindeschwesternplus unterstützen und beraten präventiv sehr alte Menschen, die noch keine Pflege brauchen. Die Koffer enthalten drei Android Tablets und zwei iPads und helfen den Gemeindeschwesternplus künftig, Senior*innen in ihrem Verantwortungsbereich bei der digitalen Kommunikation zu unterstützen. Konfiguriert wurden die Tablets von den Technikern der Medienanstalt RLP. Finanziert wurden die Tablet-Koffer vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Das Team „Digitalbotschafter*innen“ zeichnet für die Qualifizierung der Gemeindeschwesternplus verantwortlich.

Die Gemeindeschwesternplus unterstützen und beraten in den am Projekt teilnehmenden Landkreisen und kreisfreien Städten sehr alte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, in ihrer aktuellen Lebenssituation. Mit den speziell konfigurierten Tablet-Sets werden die teilnehmenden Gemeindeschwesternplus Kleingruppenschulungen für ältere Menschen anbieten. Alle Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus haben eine pflegefachliche Ausbildung und langjährige Erfahrungen als Krankenschwester oder Altenpflegerin. Sie besuchen die Menschen – nach deren vorheriger Zustimmung – zu Hause und beraten sie dort. Zum Beispiel darüber, welche Angebote und Netzwerke zur Stärkung ihrer Selbständigkeit sie vor Ort nutzen und welche Vorkehrungen sie treffen können, um eine Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu vermeiden.

Pressemitteilung als PDF zum download

Für Presserückfragen:
Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Hans-Uwe Daumann
Tel.: 0173-5639177 - E-Mail: daumann@medienanstalt-rlp.de