Medienanstalt zeichnet Medienkompetenzprojekt der Georg-Meistermann-Grundschule aus


Pressemitteilung Nr. 30/2020
 
Wittlich/Ludwigshafen, 4. Dezember 2020
 
Am 4. Dezember überreichte Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, die Plakette „Wir waren dabei! Woche der Medienkompetenz“ an die Kinder der Klasse 4a und ihre Lehrerin Stefanie Esch von der Georg-Meistermann-Grundschule in Wittlich. Die Lehrerin sowie Julika Klink vom Pädagogischen Landesinstitut in Koblenz hatten mit den Schülerinnen und Schülern der damaligen Klasse 3 a auf spielerische Art erste Berührungspunkte mit dem Thema „Programmieren in der Grundschule“ geschaffen. Ihre Erfahrungen gaben Stefanie Esch und Julika Klink während der ersten Woche der Medienkompetenz im Juni 2020 in einem kleinen Videoclip und einem illustrierten Bericht an interessierte Fachkolleg*innen weiter. Über die Schulhomepage luden sie zur direkten Rückfrage zu Planung und Durchführung des Programmierprojekts ein.

Heike Markens, Schulleiterin der Georg-Meistermann-Schule, begrüßte die Gäste, zu denen neben Dr. Eumann von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz auch Michael Schmitt als Vertreter der Stadtverwaltung Wittlich gehörte: „Es freut es uns sehr, dass die Klasse 3a bei der Woche der Medienkompetenz teilgenommen hat. Diese Arbeit setzt genau bei den Interessen der Kinder an und schult spielerisch mediale und technische Kompetenzen.“  

Dr. Marc Jan Eumann hob das Engagement der Klassenlehrerin Frau Esch für die Medienkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler hervor: „Das Programmierprojekt der Klasse 3 a der Georg-Meistermann-Grundschule setzt an der Neugier und dem Forscherdrang der beteiligten Kinder an. Die Klasse hatte große Freude daran, den ‚Außerirdischen Scottie‘ mit ersten Programmierschritten zu animieren und anschließend spielerisch zu erforschen, wie Bewegungs- und Neigungssensoren an Modell-Raumsonden funktionieren. Uns freut, dass Frau Esch und Frau Klink ihre positiven Erfahrungen mit einem kleinen Video und einer Projektbeschreibung zur Nachahmung empfohlen haben.“

Die Schülerinnen und Schülern der jetzigen Klasse 4 a, die im Projekt mitgearbeitet hatten, stellten das Programmierprojekt anhand einer Beamer-Fotoschau vor, um anschließend die Programmierung eines fertigen Fahrzeuges zu demonstrieren. Nach der Plakettenübergabe konnten die Besucher aus der Ludwigshafener Medienanstalt bei einem Rundgang an 4 Präsentations- und Projekttischen erleben, wie die Kinder in ihrem Projekt verschiedene Programmieraufgaben angegangen hatten.

Zur Einführung diente das Programmierspiel „Scottie GO“. Durch das Legen von Pappkärtchen werden Programmbefehle erzeugt, diese werden mit der Kamera des Tablets abfotografiert. Die dazugehörige App setzte dann Scottie, den Außerirdischen und sein Raumschiff entsprechend der Vorgabe virtuell auf dem Tablet in Bewegung. Der zweite Teil baute darauf auf: Beim Bauen und Programmieren mit "Lego WeDo“ ging es darum, eine naturwissenschaftliche Problemstellung durch das Bauen und Programmieren von Legofahrzeugen zu lösen. Die Kinder bauten mit Hilfe der „Lego WeDo“-Kästen die Raumsonde Milo nach, programmierten sie am Tablet und erforschten so, wie Bewegungs-und Neigungssensoren an Raumsonden funktionieren. Die Kinder zeigten viel Freude und Forschergeist und erhielten am Ende ein Zertifikat für die erworbenen Programmierkenntnisse.


Die Woche der Medienkompetenz ist eine Initiative des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz, des Pädagogischen Landesinstituts und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Mit mehr als 80 Veranstaltungen und 1.600 Teilnehmenden zwischen Grundschul- und Seniorenalter war die erste „Woche der Medienkompetenz Rheinland-Pfalz“ von 22. bis 28. Juni 2020 eine gelungene Premiere. Für viele der knapp 50 Mitveranstalter war die coronabedingte Sondersituation Ansporn, neue Veranstaltungsformen zu erproben und mit Onlineseminaren und Videokonferenzen das interessierte Publikum jeder Altersstufe zu erreichen. 2021 wird die 2. Woche der Medienkompetenz Rheinland-Pfalz von 5. bis 11. Juli stattfinden.

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Für Rückfragen:
Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Hans-Uwe Daumann
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