LMK-Wirtschaftsplan 2016 genehmigt


Schwerpunkte: Medienkompetenz/Medienbildung, länderübergreifende Projekte, Offene Kanäle.

Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz hat in ihrer Sitzung am 7. Dezember 2015 den Wirtschaftsplan 2016 (8.357 T€) genehmigt.

Wie in den vergangenen Jahren fließt der überwiegende Anteil der geplanten Aufwendungen in die Bereiche der Medienpädagogik- und Medienkompetenz-Förderung. Insbesondere durch Projekte mit Kooperationspartnern im Rahmen gemeinsamer Projekte zur Realisierung großer landes-, bundes- und europaweit namhafter Vorhaben (z.B. EU-Initiative klicksafe, Internet ABC, Flimmo, Handysektor, I-KiZ) soll ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Internet- und Onlinekompetenz geleistet werden. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem SWR oder anderen Landesmedienanstalten von Bedeutung. So beteiligt sich die LMK beispielsweise an der Stiftung Medienkompetenzforum Südwest (MKFS), dem Medienpädago-gischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) und den Mediendaten Südwest.

Angesichts der Entwicklung des Internets, der größer werdenden Informationsflut, neuer Anwendungen im Bereich von Web 2.0, PC- bzw. Online-Spielen steigen der Orientierungs- und Informationsbedarf von Institutionen und Nutzern. Medienbildung zur Bewältigung dieser Herausforderung ist ein wichtiger Bestandteil der Medienkompetenzförderung der LMK. Auftrag von medien+bildung.com gGmbH ist es beispielsweise, zukunftsweisende medienpädagogische Modelle mit Transferwirkung zu entwickeln und in der Praxis in den Bildungseinrichtungen zu erproben. Beide Ansätze – aktive Medienkompetenzvermittlung und Medienbildung - leiten sich her aus dem Auftrag der Landesmedienanstalten, präventiven Jugendmedienschutz in der Praxis umzusetzen.

Pressemitteilung als PDF

 

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LMK-Pressesprecher
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