Antennenfernsehen zukünftig in HD; Bedarfsanmeldungen zum Umstieg auf DVB-T2 beschlossen (Nr. 44)


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Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation hat eine Anpassung der Bedarfsanmeldungen für DVB-T der Länder im Südwesten als Voraussetzung für den Umstieg auf DVB-T2 ab Mai 2016 beschlossen.

Mit der Einführung der weiterentwickelten effektiveren Übertragungstechnologien DVB-T2/HEVC rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2016 wird zukünftig HD-Qualität und ein größeres Programmangebot auch für digitales Antennenfernsehen möglich. Wo heute mit DVB-T vier Programme in herkömmlicher SD-Qualität übertragen werden, können zukünftig bis zu sieben Programme in HD-Qualität Platz finden. Die Versorgung von DVB-T2 für private Veranstalter soll bis zum Ende der Umstellung im Jahr 2019 über die Ballungsräume hinaus auf Städte mit über 100.000 Einwohnern erweitert werden. Für Rhein¬land-Pfalz soll die Versorgung in den Oberzentren Koblenz, Trier, Mainz, Ludwigshafen und Kaiserslautern sichergestellt werden. Auch die Versorgung von ARD und ZDF soll weiter verbessert werden.

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten hat die Ausschreibung des Plattformbetriebs zur Verbreitung der privaten Programme am 18. November 2014 veröffentlicht. Die Programmpakete der RTL- und Pro7Sat.1-Gruppe werden in DVB-T2 als Pay-Angebote zur Verfügung gestellt. Geeignete Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen zur Nachrüstung und USB-Empfänger werden bereits im Laufe des Jahres 2015 im Handel erhältlich sein.

Für Rückfragen: Dr. Joachim Kind, LMK-Pressesprecher
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