Bürgermedien 3.0; Analyse und Empfehlungen zur künftigen Nutzung der vielfältigen Distributionswege für die OK-TV beschlossen (Nr. 45)


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Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz hat in ihrer Sitzung am 08. Dezember 2014 in Ludwigshafen eine umfangreiche technische Analyse der Möglichkeiten zur Verbreitung der OK-TV beschlossen und Empfehlungen für die Zukunftsfähigkeit der OK-TV gegeben.

Die bestehende Kabelverbreitung soll auch weiterhin der unverzichtbare Hauptverbreitungsweg der OK-TV bleiben. Darüber hinaus soll die Reichweite der OK-TV mit zusätzlichen Distributions-wegen und -formen verbessert werden. Deshalb wird nicht nur empfohlen, die OK-TV-Programme künftig im Kabel in HD-Qualität auszustrahlen, sondern auch den Ausbau internetbasierter Verbreitungswege durch das Anbieten von qualitativ hochwertigen Internetstreams und Mediatheken zu forcieren.

Die LMK hat als Grundlage zur technischen und wirtschaftlichen Umsetzung der neuen Angebote eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben. Darin steht zunächst die HDTV-Verbreitung im Vordergrund, die Strukturen für eine spätere Internetverbreitung werden aber bereits berücksichtigt. Für die Realisierung der Internetverbreitung ist eine weitere Machbarkeitsstudie im kommenden Jahr vorgesehen. Die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise wird auf Basis der gemachten Vorschläge Mitte des Jahres 2015 getroffen und nach Maßgabe des Haushaltes der LMK zeitnah umgesetzt.

Für Rückfragen: Dr. Joachim Kind, LMK-Pressesprecher
Tel.: 0621 - 5202-206, E-Mail: kind(at)lmk-online.de