Unter anderem diese Fragen haben Studienteilnehmer*innen für die JIMplus 2026 beantwortet. Am 15. Juli stellt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die Ergebnisse der JIMplus-Studie „Digitales Wohlbefinden von Jugendlichen in Deutschland“ vor. Gerahmt wird die Veröffentlichung von einem inhaltlichen Impuls von jugendschutz.net sowie einem Gespräch mit Vertreter*innen des klicksafe Youth Panel.
Über die JIMplus 2026
Die JIMplus-Studie legt ergänzend zur jährlich erscheinenden, quantitativen JIM-Studie den Fokus dieses Mal auf das digitale Wohlbefinden von Jugendlichen. Dabei soll durch einen Mixed-Methods-Ansatz (Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden) die Perspektive der Jugendlichen noch unmittelbarer erfasst werden. So wird sichtbar, was Jugendliche im Netz bewegt — in Feeds, Reels oder Chats. Zielgruppe der Gesamtstudie waren Jugendliche in Deutschland im Alter von 14 bis 17 Jahren. In einem ersten, qualitativen Schritt dokumentierten 33 Jugendliche ihren digitalen Alltag mittels Online-Tagebuch, anschließend nahmen 20 von ihnen an einem Online-Einzelinterview teil. In einem zweiten Schritt wurde mit 800 Jugendlichen zwischen dem 13. und 27. Mai 2026 eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt.
Über die Studienreihe JIM
Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs), einer Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks (SWR) seit 1998 jährlich durchgeführt. Die repräsentative Studienreihe bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Alle Ausgaben der JIM-Studie seit 1998 sind als PDF unter www.mpfs.de abrufbar.