Anfang des Jahres haben wir mit über 31.000 Schüler*innen die bis dato bundesweit größte Digitale Schulstunde ausgerichtet. Sie wurde von unserer EU-Initiative klicksafe im Rahmen des Safer Internet Days zusammen mit der IGS Gartenstadt aus dem Media:TURM Ludwigshafen gestreamt. Gemeinsam mit Expert*innen klärten wir über rechtsextreme Propaganda und Desinformation im Netz auf. Und auch heute sind die Gefahren im Netz allgegenwärtig: Schüler*innen begegnen tagtäglich Desinformation, Extremismus und gezielten Manipulationen.
Daher freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir am 1. Oktober die nächste Digitale Schulstunde anbieten. Dieses Mal beschäftigen sich die Schüler*innen ab Klassenstufe 7 mit den Risiken von KI-gestützten Deepfakes, etwa in Form von sexueller Gewalt oder Hassrede, und lernen, Fake-Inhalte zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.
Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam dafür sorgen, dass junge Menschen sich sicher und selbstbestimmt im digitalen Raum bewegen können.
Herzlich Ihr Dr. Marc Jan Eumann Direktor
Digitale Schulstunde im Media:TURM
Die EU-Initiative klicksafe streamt am Mittwoch, den 1. Oktober, von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr, die nächste Digitale Schulstunde live aus dem Media:TURM Ludwigshafen der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Diesmal setzen sich bundesweit Schüler*innen ab Klassenstufe 7 mit den Risiken von KI-generierten Deepfakes auseinander. Sie lernen, warum Deepfakes Risiken wie sexuelle Gewalt, Cybermobbing oder Hassrede begünstigen und üben gemeinsam, Fake-Inhalte zu entlarven. Die Anmeldung zur kostenfreien Digitalen Schulstunde ist noch bis zum 26. September möglich.
Back to school: Fit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Deepfakes
Alljährlich unterstützt die „Back to School”-Kampagne der EU-Initiative klicksafe Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern jeweils zu Beginn des Schuljahres mit neuen Lehrmaterialien und digitalen Angeboten zu aktuellen Medienkompetenz-Themen. Schwerpunkt der diesjährigen Kampagne ist das Thema „Sicherer Umgang mit KI und Deepfakes”. Bei Deepfakes handelt es sich um manipulierte Medieninhalte wie etwa Bilder, Videos oder Soundfiles, die mithilfe von KI entweder verändert oder völlig neu erstellt werden. Längst ist die Technologie in unserem Alltag und im Klassenzimmer angekommen.
„Hört jetzt endlich zu!“, „Seid doch mal leise!“, „Ruhe!“ – Wie oft müssen Schüler*innen von Lehrkräften ermahnt werden, um Gehör zu finden? Dabei lassen sich solche Ermahnungen häufig durch kleine Rituale und Aufmerksamkeitsübungen ersetzen. Diesen helfen den Kindern, ihr Bewusstsein für gutes, aufmerksames und verstehendes Zuhören zu entwickeln. Mit den Ohrenspitzer-Methoden ergeben sich viele Anlässe zum Zuhören und sie eignen sich hervorragend, um eine Klasse zu einer echten Gemeinschaft werden zu lassen.
Zum Schuljahresbeginn 2025 starten der Kinderschutzbund, die Polizei RLP und die Medienanstalt RLP eine gemeinsame Initiative gegen Cybergrooming. Hierunter versteht man die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen über das Internet. Am 8. September erhalten alle rund 1.000 Grundschulen im Land ein Materialpaket mit Checklisten, Spielen, Elterninfos und sieben fertigen Unterrichtseinheiten zur Prävention. Entwickelt wurde das Material vom Internet-ABC, dem Kinderschutzbund Bundesverband und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes – mit Unterstützung der EU-Initiative klicksafe.
In Zweibrücker Innenstadt entsteht die „Media:BRÜCKE“
Mitten in der Zweibrücker Fußgängerzone entwickelt die Medienanstalt Rheinland-Pfalz mit Unterstützung der Stadt Zweibrücken und der Region einen neuen Ort der medialen Teilhabe: Die „Media:BRÜCKE“ wird im Herbst 2025 in der Hauptstraße eröffnen und allen Bürger*innen ein umfassendes mediales Bildungsangebot rund um den Offenen Kanal Südwestpfalz bieten. Herzstück der Media:BRÜCKE ist der Offene Kanal Südwestpfalz, der Bürger*innen die Möglichkeit bietet, eigene Medieninhalte zu produzieren, sich auszutauschen und aktiv am medialen Geschehen in der Region teilzuhaben.
Ausbildung der ersten ePA-Coaches in Rheinland-Pfalz
Das Projekt „ePA-Coaches RLP“ verzeichnet weiterhin eine positive Entwicklung: Mit dem Abschluss der zweiten Schulungsrunde sind inzwischen knapp 50 ehrenamtliche ePA-Coaches in Rheinland-Pfalz qualifiziert – darunter auch Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG), der sich im Rahmen des Projekts selbst zum ePA-Coach ausbilden ließ. Ehrenamtliche ePA-Coaches unterstützen ältere Menschen dabei, die elektronische Patientenakte (ePA) einzurichten, begleiten sie bei der Nutzung im Alltag, vermitteln grundlegende Vorteile und nehmen Ängste. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zur digitalen Teilhabe im Gesundheitswesen.
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat mit Beschluss vom 30. Juli 2025 Beschwerden des Pornoplattformbetreibers Aylo Freesites Ltd. zurückgewiesen und damit die erstinstanzlichen, die Rechtmäßigkeit der Bescheide der Medienanstalt RLP betonenden Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Neustadt a.d.W. bestätigt. Dieses hatte Eilanträge der Betreiberin gegen die Sperranordnungen der Medienanstalt Rheinland-Pfalz hinsichtlich der Webseiten „pornhub“ sowie „youporn“ mit der Begründung abgelehnt, der Antragstellerin fehle bereits das Rechtsschutzbedürfnis.
Hinsichtlich des Angebots „Kalifat.com“ hatte die Medienanstalt RLP mit den Medienanstalten der Länder Bayern, Berlin und Brandenburg sowie Nordrhein-Westfalen Ende Juni 2025 Sperrverfügungen gegen die reichweitenstärksten Access-Provider im Bundesgebiet erlassen. Zwar kamen Telekom, Tele Columbus, Vodafone sowie die in Rheinland-Pfalz ansässige 1&1 Telecom GmbH den Sperrverfügungen in Bezug auf das Angebot nach, hierauf reagierte der Inhalteanbieter allerdings mit der Umleitung seines Angebots auf die neue Domain „kailfat.io“. Um auch den Zugang zu dieser Domain schnellstmöglich zu blockieren, leiteten die Medienanstalten Ende Juli weitere Verfahren hinsichtlich dieser „Mirror-Domain“ ein.
Starke Resonanz für die Medienförderung RLP auf der Gamescom 2025
Auf der Gamescom in Köln war die Medienförderung Rheinland-Pfalz GmbH erneut am GameUp!-RLP-Gemeinschaftsstand vertreten. Vom 20. bis 24. August stellten geförderte Entwickler*innen und Studios ihre Projekte in der Indie-Area vor. Auch politische Vertreter*innen, darunter Digitalisierungsministerin Dörte Schall, Bildungsminister Sven Teuber, die Staatssekretärinnen Heike Raab (Medien) und Petra Dick-Walther (Wirtschaft) sowie die Staatssekretäre Daniel Stich (Inneres) und Janosch Littig (Kultur) informierten sich über die aktuellen Projekte. Die positive Resonanz aus Politik und Presse zeigt, dass die Medienförderung RLP ein wichtiger Motor für kreative Ideen und die regionale Medienszene ist.
Projekt „Bürgerjournalismus”: Neue Redaktion in Bad Kreuznach gegründet
Im naheTV Studio Bad Kreuznach ist eine neue Bürgerjournalismus-Redaktion für Menschen ab 50 gestartet. Die Teilnehmenden bringen eigene Themenideen ein, etwa zu Frauen, Umwelt, Stadtentwicklung und Vielfalt. In einem Workshop lernen sie journalistische Grundlagen und erhalten technische sowie rechtliche Schulungen. Unterstützt vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitaliserung (MASTD), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und dem Bildungszentrum BürgerMedien e.V. produzieren sie anschließend eigenständige Videobeiträge, die im Offenen Kanal ausgestrahlt werden.
Noch eben ein Level spielen, schnell ein Reel checken, kurz die neue Sprachnachricht anhören – und schon sind wieder Stunden vergangen. Soziale Netzwerke, Games und auch Streaming-Portale ziehen junge Menschen in ihren Bann – manchmal so stark, dass die reale Welt daneben verblasst. In einem neuen Themenbereich beantwortet klicksafe deshalb die wichtigsten Fragen rund um die Themen exzessive Mediennutzung und Mediensucht. Ab wann wird die Mediennutzung zu viel? Ab wann spricht man von Sucht? Was können Eltern vorbeugend tun? Und ab wann müssen sie eingreifen?
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