Am 10. Dezember erinnern wir weltweit an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – ein Dokument, das die Würde und Gleichheit aller Menschen betont. Doch diese Grundwerte werden täglich durch Hassrede bedroht – online wie offline. Ob rassistische Kommentare, frauenfeindliche Hetze oder diskriminierende Aussagen gegen queere Menschen: Hassrede greift nicht nur einzelne Personen an, sondern untergräbt die Grundpfeiler einer offenen, demokratischen Gesellschaft.
Gerade journalistisch Tätige und Redaktionsmitglieder stehen immer wieder vor der Herausforderung, mit Anfeindungen und beleidigenden Kommentaren umzugehen. Sie müssen abwägen, wann sie eingreifen, wie sie reagieren – und welche Äußerungen noch von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Denn diese ist nicht grenzenlos: Beleidigungen, Hetze und Aufrufe zu Gewalt können strafbar sein.
Unser Workshop im Media:FORUM Trier bietet Raum, diese Grenzbereiche zu erkunden und mehr Sicherheit im Umgang mit Hassrede zu gewinnen.
Ausgehend von einem Erfahrungsbericht aus der journalistischen Praxis werden verschiedene Aspekte beleuchtet:
- Wie unterscheide ich strafbare Hassrede von geschützter Meinungsäußerung?
- Welche Melde- und Beratungsstellen stehen zur Verfügung?
- Wie kann redaktionell verantwortungsvoll moderiert werden?
Ziel ist es, praktische Kompetenzen zu vermitteln und ein Netzwerk von Engagierten aufzubauen, das sich auch über den Workshop hinaus gegenseitig unterstützt.
Eckdaten:
Datum: 10. Dezember 2025
Uhrzeit: 09.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Media:FORUM, Trier
Zielgruppe: Journalist*innen, Redaktionsmitglieder, Studierende und Lehrende journalistischer Studiengänge