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20.03.2026 | Aktuelles

JIMplus-Studie 2026: Erste Einblicke

Wie erleben Jugendliche ihr digitales Umfeld? Welche Rolle spielen Social Media, KI und Online-Communities für ihr Wohlbefinden? Der Forschungsverbund mpfs gab diese Woche einen Einblick in die aktuell laufende JIMplus-Studie.

 

Die Sondererhebung ergänzt die bekannte JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) um einen vertiefenden Blick auf digitales Wohlbefinden. In der ersten Phase dokumentierten Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren ihren digitalen Alltag in einem Digital Diary.

Erste Impressionen aus den Tagebucheinträgen zeigen: Online-Räume sind für Jugendliche zugleich Ort der Zugehörigkeit und der Belastung.

  • Online-Räume als Safe Spaces
    Digitale Plattformen ermöglichen Austausch, Zugehörigkeit und Inspiration. Besonders Kontakte zu Freundinnen und Freunden oder gemeinsame Interessen in Nischen-Communities geben Jugendlichen Sicherheit und ein Gefühl von Verbundenheit.
  • Vergleich und Druck
    Gleichzeitig kann Online-Sein auch soziale Vergleiche und Druck verstärken – etwa in Bezug auf Aussehen, Lifestyle oder Erfolg. Endlos-Feeds und kurze Inhalte tragen zudem zu hoher Bildschirmzeit und einem Gefühl von Kontrollverlust bei.

Die vollständigen Ergebnisse der JIMplus-Studie werden im Sommer 2026 veröffentlicht.

Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs), einer Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks durchgeführt.
Mehr Informationen zu den Mediennutzungsstudien gibt es hier: mpfs.de/ 


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[kommunikation]@medienanstalt-rlp.de


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