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21.10.2026 | Medienkompetenz

Digitale Spiele im Familienalltag – Tipps für Eltern

Digitale Spiele auf Konsolen, Computern oder Smartphones sind bei vielen Kindern und Jugendlichen beliebt und faszinieren sie. Für Eltern ist das ein guter Grund, sich mit diesem Hobby zu beschäftigen und sich über Altersfreigaben, altersgerechte Angebote und Risiken zu informieren. klicksafe hat den Themenbereich zu digitalen Spielen überarbeitet und um aktuelle Informationen ergänzt. Hier finden Eltern alles Wichtige rund um das Gaming im Familienalltag.

Digitale Spiele genießen im Leben vieler Kinder und Jugendlicher einen hohen Stellenwert. Sie tauchen in virtuelle Spielewelten ein, fühlen sich mit Spielfiguren verbunden und erleben Abenteuer. Dabei entstehen häufig auch Freundschaften in der Gaming-Community. Die Genres sind vielfältig: von Strategie über Jump ’n’ Run bis hin zu Shootern. Gespielt wird auf Konsolen wie der Switch oder der PlayStation, am PC sowie auf Smartphones und Tablets. 

Für Eltern ist das ein guter Grund, sich mit dem Hobby zu beschäftigen und sich über Altersfreigaben, altersgerechte Angebote und Risiken zu informieren. Der neu überarbeitete klicksafe-Themenbereich bietet dafür den idealen Ausgangspunkt. Er gibt einen Überblick über typische Gefahren und Probleme beim Gaming und bietet Tipps für Eltern, wie sie mit spezifischen Problemen rund um Videospiele im Familienalltag umgehen können. Da viele Eltern sich um eine übermäßige Spielzeit bei ihren Kindern sorgen, bietet klicksafe auch dazu Informationen im Abschnitt „Exzessive Nutzung von Games – Wie sollten Eltern reagieren?“. Außerdem finden Eltern Informationen dazu, wie sie passende Videospiele für ihr Kind finden können.

Videospiele im Familienalltag – Tipps für Eltern

Hier bietet klicksafe einen kleinen Auszug aus den Tipps für Eltern, die sie in ihrem Themenbereich anbieten.

Begleiten Sie Ihr Kind beim Gaming

  • Erkundigen Sie sich regelmäßig danach, wofür sich Ihr Kind momentan begeistert. Lassen Sie sich die genutzten Medienangebote zeigen und versuchen Sie nachzuvollziehen, was daran faszinierend ist.
  • Informieren Sie sich über die Dienste, die Ihr Kind nutzt oder nutzen möchte. Prüfen Sie, ob die Spiele altersgerecht sind oder altersentsprechend konfiguriert werden können.
  • Ein Überblick über die digitalen Spiele Ihres Kindes hilft Ihnen dabei, eine Haltung zu entwickeln, Pausen zu begründen und den Medienkonsum bewusst zu begleiten.
  • Informieren Sie sich über Plattformen, Genres und die aktuellen Spiele Ihres Kindes auf www.spieleratgeber-nrw.de.

Vereinbaren Sie gemeinsame Regeln zur Bildschirmzeit

Gemeinsam erstellte, verbindliche und nachvollziehbare Regeln geben Kindern Orientierung im Umgang mit Medien. Bei Jüngeren können Mediengutscheine (z. B. 15 Minuten Spielzeit) dabei helfen, sich Zeit besser einzuteilen. Für Jugendliche eignet sich eher ein vertrauensbasiertes wöchentliches Zeitkonto.

  • Halten Sie Regeln konsequent ein: Zum Beispiel erst Hausaufgaben, dann Pause, dann Spielen.
  • Vereinbaren Sie feste Nutzungszeiten, die sowohl für zu Hause als auch für das Spielen unterwegs gelten.
  • Viele Spiele nutzen Belohnungsmechanismen, die zum Weiterspielen anregen. Achten Sie darauf, ob Absprachen eingehalten werden.
  • Um einer übermäßigen Nutzung vorzubeugen, können Sie sich an den allgemeinen Tipps zu Bildschirmzeiten von klicksafe orientieren.
  • Informieren Sie sich über Warnzeichen von exzessiver Mediennutzung und holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung.
  • Wenn Sie vermuten, dass bei Ihrem Kind eine Mediensucht vorliegen könnte, hilft Ihnen die klicksafe- Checkliste.
  • Vorschläge zu sinnvollen Vereinbarungen bietet das Angebot www.mediennutzungsvertrag.de.

Stellen Sie Geräte und Konsolen und Spiele-Apps kindersicher ein

Ob Smartphone, PC oder Konsole: Gängige Spielsysteme bieten zahlreiche Schutz- und Kontrollfunktionen, die ein altersgerechtes und sicheres Spielen ermöglichen. So lassen sich beispielsweise Altersgrenzen einstellen, Nutzungszeiten festlegen oder die Privatsphäre verwalten. Diese Funktionen bieten jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. Auch bei sicher eingestellten Geräten sollten Eltern ihre Kinder beim Gaming altersgerecht begleiten.

  • Viele Jugendschutzprogramme ermöglichen es, Zeitlimits festzulegen und die Nutzungsdauer anzuzeigen. In Absprache mit Ihrem Kind können sie dabei helfen, die vereinbarten Nutzungszeiten einzuhalten und an Pausen zu erinnern.
  • Richten Sie ein Konto für Ihr Kind ein und geben Sie das richtige Alter an. Kinderkonten ermöglichen oft zusätzliche Sicherheitseinstellungen.
  • Nutzen Sie die Jugendschutzfunktionen der Geräte, um ungeeignete Inhalte, Online-Käufe oder Kontakte zu beschränken. Auch Push-Nachrichten, die zum Spielen auffordern, können deaktiviert werden.
  • Auf www.medien-kindersicher.de finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um Smartphones, Konsolen, PCs und einzelne Apps kindersicher einzustellen.

Viele Weitere Tipps und Informationen finden Sie in dem Themenbereich zu digitalen Spielen.


Quelle: klicksafe (Link zu externer Webseite)

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