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18.08.2025 | Medienkompetenz

Sexuelle Ausbeutung Minderjähriger über Kleinanzeigen- und Dating-Portale

In einer aktuellen Studie widmet sich ECPAT Deutschland, die Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, dem Phänomen der sogenannten „Taschengeld-Treffen“. Was vom Begriff her eher harmlos klingt, ist eine Form der sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei werden Online-Anzeigeportale und Dating-Plattformen gezielt genutzt, um intime Bilder und auch Treffen gegen Geld oder Geschenke anzubieten oder danach zu suchen. Wir erklären, was Eltern darüber wissen sollten.

Kinder und Jugendliche sind im digitalen Raum unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Zu diesen Risiken gehört das Erleben sexualisierter Gewalt sowie sexueller Ausbeutung, die in unterschiedlichen Formen stattfinden kann – beispielsweise in Form von sogenannten „Taschengeld-Treffen“.

„Taschengeld-Treffen“ sind Verabredungen, bei denen sexuelle Handlungen gegen geringere Geldbeträge oder Geschenke auf Online-Anzeigenportalen oder in sozialen Medien angeboten werden. Die sexuellen Handlungen können sowohl digital stattfinden, beispielsweise über die Zusendung intimer Fotos, Videos oder Livestreaming, als auch analog mit körperlichem Kontakt.

Bereits im Jahr 2020 machte das Online-Beratung der „Nummer gegen Kummer“ wenden.
Kinder- und Jugendtelefon Tel.: 116 111, Mo bis Sa von 14-20 Uhr
Elterntelefon Tel.: 0800 – 111 0 550, Mo bis Fr von  9-17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr


Quelle: klicksafe (Link zu externer Webseite)

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